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Montag 6 Februar 2012

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Frau der Woche: Spitzenmanagerin Ursula Burns

Ursula Burns verkörpert den Amerikanischen Traum

Vorsitzende des Weltmarktführers Xerox, vorher war sie 'nur' CEO: Ursula Burns. © Xerox Corporation /Nik Rocklin (2007)

Wieder eine erfolgreiche Karrierefrau aus der Druckerindustrie (näheres im Portrait zu Regine Stachelhaus):

Unsere Frau der Woche ist die 52 jährige Ursula Burns, die seit vier Tagen den Vorsitz des Weltmarktführers Xerox innehat und eine Spitzenmanagerin ist, von der das Forbes Magazin bereits in 2009 als „Woman to Watch” schrieb.

Das Frau Burns einmal eine solche Führungsposition übernehmen sollte, war nicht von Anfang an absehbar. Ihre Erfolgsgeschichte und Biografie liest sich wie der wahrgewordene amerikanische Traum: Zusammen mit ihren zwei Geschwistern und ihrer allein erziehenden Mutter wuchs Ursula Burns in New York City auf. Die Appartementwohnung der kleinen afroamerikanischen Familie war Teil eines Sozialwohnungsprojektes und die Chance auf eine erfolgreiche Karriere in der obersten Liga der CEOs in den USA lag nicht gerade auf der Hand.

Doch dank der Unterstützung durch ihre Mom und unter Zuhilfenahme von Förderprogrammen konnte Ursula Burns trotz ihrer ärmlichen Herkunft studieren gehen: den Abschluss Bachelor of Science Degree am Polytechnic Institute in New York und den Masterabschluss an der Columbia University.

Im Jahre 1980 machte sie ein Praktikum beim Kopien- und Druckherstellers Xerox, welches ihr Leben entscheidende prägen sollte. Das Unternehmen Xerox wird teilweise synonym für Papierkopien verwendet, da es in diesem Bereich Pionierarbeit geleistet hat. Aber auf dem Gebiet der digitalen Drucktechnologie, vor allem Druckerausrüstung und Dokumentenverwaltung gehört es zu den führenden Anbietern auf dem Weltmarkt.

Ursula Burns blieb jedenfalls während ihrer gesamten bisherigen Laufbahn eng mit dem Unternehmen Xerox verbunden und stieg innerhalb der betrieblichen Hierarchie des Konzerns kontinuierlich weiter auf. So arbeitete sie als Assistentin des CEOs Paul Allaire (1991), war Abteilungsleiterin in verschiedenen Bereichen (1992-2000) und wurde schließlich zur Vizepräsidentin des Bereichs Corporate Strategic Services und zur Chefin der Bereiche Document Systems und Solution Group ernannt.

Das 1906 gegründete Unternehmen Xerox gehört zu den Weltmarktführern

Das börsendotierte Unternehmen Xerox hatte im Jahr 2009 einen Umsatz von 22 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen.

Seit 2007 bereits Präsidentin und ab 2009 CEO des Konzerns. Am 20. Mai 2010 trat sie nun die Nachfolge von Anne M. Mulcahy als Vorsitzende (Chairman) des Konzerns an. Mulcahy gehörte 2001  zu den fünf Frauen, die es an die Spitze der so genannten “Fortune 500″-Unternehmen gebracht haben.

Mit der Übernahme der obersten Führungsposition des Chairman schrieb Ursula Burns Wirtschaftgeschichte, denn als erste afroamerikanische Frau wurde sie Unternehmenschefin eines Weltmarktführers in den USA. Die sz schrieb am Samstag (23..05.2010) von einem der spektakulärsten Wechsel in den US-amerikanischen Führungsspitze von nahezu historischer Dimension:

“Es ist einer der unspektakulärsten Wechsel an der Spitze eines Technologiekonzerns seit langem, einer der am besten vorbereitet wurde. Und doch ist es auch einer der bemerkenswertesten: Zum ersten Mal übergibt eine Frau einen Chefposten in einem großen, börsennotierten US-Konzern an einen weiblichen Nachfolger.”

Das Magazin Emma konstatierte am Neujahrstag 2010:

In den USA ist die frühere Xerox-Chefin Anne M. Mulcahy ein Positiv-Beispiel für Frauensolidarität. Der Kopiermaschinen- Hersteller hatte die Digitalisierung der Büroabläufe komplett verschlafen und war kurz vor der Pleite, als Mulcahy 2001 den Topjob übernahm. Nachdem sie das Unternehmen umgebaut und neu positioniert hatte, übergab sie im Sommer 2009 ihrerseits an eine Frau, Ursula Burns, und wechselte in den Aufsichtsrat. “

Ursula Burns ist unaufhaltsam ihre Karriereleiter emporgestiegen: Nun hat die zweifache Mutter einen vorläufigen Höhepunkt erreicht und tritt ihren Führungsposten in guter Nachfolge von Anne M. Mulcahy an – wir wünschen Frau Burns den selben Erfolg wie ihrer Vorgängerin und vor allem Durchhaltevermögen, gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise!

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Eine Reaktion auf “Frau der Woche: Spitzenmanagerin Ursula Burns”

  1. [...] heutige “Spitzenmanagerin” hat nicht damit gerechnet, jemals eine solche zu werden. “Stop Making Excuses, Step it [...]

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